Rettet den Planeten

„Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer beim Menschen.“
Johann Peter Eckermann

Die Menschheit lebt nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF deutlich auf zu großem Fuß und gefährdet damit nicht nur die eigene Lebensgrundlage. Sie verbraucht pro Jahr nicht die Ressourcen einer Erde, sondern rechnerisch von 1,6 Erden, wie die Organisation in ihrem „Living Planet Report 2016“ berichtet.
Auf Dauer mit schlimmen Folgen: So gingen die Bestände bei mehr als 14.000 untersuchten Wirbeltieren zwischen 1970 und 2012 im Schnitt um 60 Prozent zurück. Am deutlichsten sind die Einbußen bei Arten, die im Süßwasser leben: Hier sind die Bestände weltweit um 81 Prozent zurückgegangen. Leben die Menschen weiter wie bisher, wären laut Bericht im Jahr 2030 zwei Erden nötig, um den jährlichen Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Ein bewussterer Umgang mit Ressourcen ist oberstes Gebot der Stunde!
Dass die Umweltbelastung enorm ist, ist ja nichts Neues. Eine VCÖ-Studie zeigt auf, dass der Lkw-Verkehr auf Tirols Autobahnen stark zugenommen hat. Auf der Brennerautobahn stieg der Lkw-Verkehr um rund fünf Prozent an. „Aufgrund des sehr starken Lkw-Verkehrs gibt es in Tirol die österreichweit höchste Belastung mit Stickstoffoxiden“, sagt VCÖ-Experte Markus Gansterer. Ein mögliches sektorales Fahrverbot wird das Problem halt auch nicht lösen.
In seinem neuen Buch „Die Hälfte der Erde“ stellt Edward O. Wilson die These auf, dass die Vielfalt an Arten und Lebensformen nur dann überleben wird, wenn die Hälfte der Erdoberfläche der Natur überlassen wird. Da dürfte wohl der Mensch etwas dagegen haben!

ah

Rettet den Planeten

„Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer beim Menschen.“
Johann Peter Eckermann

Die Menschheit lebt nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF deutlich auf zu großem Fuß und gefährdet damit nicht nur die eigene Lebensgrundlage. Sie verbraucht pro Jahr nicht die Ressourcen einer Erde, sondern rechnerisch von 1,6 Erden, wie die Organisation in ihrem „Living Planet Report 2016“ berichtet.
Auf Dauer mit schlimmen Folgen: So gingen die Bestände bei mehr als 14.000 untersuchten Wirbeltieren zwischen 1970 und 2012 im Schnitt um 60 Prozent zurück. Am deutlichsten sind die Einbußen bei Arten, die im Süßwasser leben: Hier sind die Bestände weltweit um 81 Prozent zurückgegangen. Leben die Menschen weiter wie bisher, wären laut Bericht im Jahr 2030 zwei Erden nötig, um den jährlichen Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Ein bewussterer Umgang mit Ressourcen ist oberstes Gebot der Stunde!
Dass die Umweltbelastung enorm ist, ist ja nichts Neues. Eine VCÖ-Studie zeigt auf, dass der Lkw-Verkehr auf Tirols Autobahnen stark zugenommen hat. Auf der Brennerautobahn stieg der Lkw-Verkehr um rund fünf Prozent an. „Aufgrund des sehr starken Lkw-Verkehrs gibt es in Tirol die österreichweit höchste Belastung mit Stickstoffoxiden“, sagt VCÖ-Experte Markus Gansterer. Ein mögliches sektorales Fahrverbot wird das Problem halt auch nicht lösen.
In seinem neuen Buch „Die Hälfte der Erde“ stellt Edward O. Wilson die These auf, dass die Vielfalt an Arten und Lebensformen nur dann überleben wird, wenn die Hälfte der Erdoberfläche der Natur überlassen wird. Da dürfte wohl der Mensch etwas dagegen haben!

ah