Ramsberglift endgültig vor dem Aus

Vergangene Woche hat Franz Kranebitter, der Geschäftsführer der Zeller Bergbahnen, den Bürgermeister der Gemeinde Ramsau, Fritz Steiner, und den Obmann des TVB Mayrhofen-Hippach, Andreas Hundsbichler, darüber informiert, dass es nun definitiv keine Weiterentwicklung des Ramsbergliftes geben wird. Franz Kranebitter hat ein weiteres Konzept mit alternativen Standorten und Trassenführungen und Investitionen in der Höhe von rund 20 Millionen Euro vorgelegt und dargestellt, dass es aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich sei, diese Konzepte umzusetzen.

Nachdem sich abgezeichnet hat, dass die Zeller Bergbahnen den Ramsberglift nicht weiter betreiben möchten, haben Gemeinde und Tourismusverband 2015 eine Konzeptentwicklung beschlossen, die sich mit einer „Bespielung“ des Ramsberges alternativ zum Skifahren und als Ganzjahreskonzept befassen soll. Hierzu wurden 3 renommierte Unternehmen hinzugezogen, die sich mit der Idee am Berg, der Seilbahnlösung und der Wirtschaftlichkeit befassen sollen. Heraus kam ein Projekt, das je nach Seilbahnlösung in einer Ausprägung von einer Investition zwischen 12 und 15 Millionen Euro umzusetzen gewesen wäre. Alle Beteiligten der Projektgruppe standen zu 100% zu dieser Idee und tun das auch noch heute.
Anschließend an dieses Projekt wurde vereinbart, dass die Zeller Bergbahnen eine weitergehende Prüfung der Seilbahnlösung inklusive alternativer Standorte und Trassenführungen beauftragen, aus welchem der nun vorliegende Konzeptentwurf für rund 20 Millionen Euro hervorging und seitens der Zeller Bergbahnen als nicht umsetzbar angesehen wird.
Daraufhin wurde vergangene Woche auch noch eine Minimalvariante mit den Zeller Bergbahnen besprochen, bei der es darum ging, den bestehenden Ramsberglift zu sanieren und als „Nostalgielift“ zu betreiben. Eine Sanierung des Ramsbergliftes, vorausgesetzt es ist eine Konzessionsverlängerung möglich, hätte rund 1,2 Millionen Euro gekostet. Gemeinde und TVB haben daraufhin zugesagt, sich die Übernahme dieser Investitionskosten zur Gänze vorstellen zu können, sofern der Lift dann mindestens 15 Jahre weiter betrieben wird. Diese Maßnahme und eine Attraktivierung des Angebotes am Berg wäre ohne weiteres refinanzierbar gewesen.

Aber auch dieser Vorschlag wurde nun seitens der Zeller Bergbahnen abgelehnt. Mit der Begründung, dass eine Konzessionsverlängerung definitiv nicht mehr möglich sei. Nach Rückfrage bei der Seilbahnbehörde wurde dies auch bestätigt. Es wurde, so die Auskunft, seitens der Zeller Bergbahnen letztes Jahr ein Antrag auf eine Konzessionsverlängerung eingebracht. Dieser sei allerdings abgelehnt worden, weil seitens Bergbahnen unzureichende Unterlagen beigestellt und auch keine neuen Unterlagen nachgereicht wurden. Somit hatte die Umsetzung einer Minimalvariante auch nie die Chance auf eine Umsetzung.
Erst recht nicht, nachdem auf Antrag der Zeller Bergbahnen am 5.12.2016 der positive Bescheid der Landesregierung auf dauernde Einstellung des Ramsberglifts eingelangt ist.

TVB und Gemeinden müssen diese unternehmerische Entscheidung der Zeller Bergbahnen respektieren, wenngleich es uns im Moment sehr schwer fällt, diese auch zu akzeptieren. Wir sehen die gesellschaftlichen Entwicklungen im Kundenverhalten, dass auch im Winter immer mehr Alternativangebote zum Skifahren nachgefragt werden. Wir sehen ebenso, dass Winter wie 2015 oder 2016 immer mehr zu Referenzwintern werden und Skiangebote später im Dezember starten und früher im März/April wieder enden. Darauf gilt es sich JETZT einzustellen und Angebote zu schaffen. Es ist die Nachfrage und die Infrastruktur dazu vorhanden, um alternative, aber auch naturnahe Angebote am Berg zu etablieren.

Die überwältigenden Rückmeldungen von Gästen und Einheimischen genau dazu geben uns Recht, die Chance, die man jetzt am Ramsberg hat, nicht sterben zu lassen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Unterstützern, die uns motiviert haben, uns für den Erhalt des Ramsbergliftes einzusetzen!

Vorstand des Tourismus-
verbandes Mayrhofen-Hippach &
Bürgermeister der Gemeinde Ramsau im Zillertal

Ramsberglift endgültig vor dem Aus

Vergangene Woche hat Franz Kranebitter, der Geschäftsführer der Zeller Bergbahnen, den Bürgermeister der Gemeinde Ramsau, Fritz Steiner, und den Obmann des TVB Mayrhofen-Hippach, Andreas Hundsbichler, darüber informiert, dass es nun definitiv keine Weiterentwicklung des Ramsbergliftes geben wird. Franz Kranebitter hat ein weiteres Konzept mit alternativen Standorten und Trassenführungen und Investitionen in der Höhe von rund 20 Millionen Euro vorgelegt und dargestellt, dass es aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich sei, diese Konzepte umzusetzen.

Nachdem sich abgezeichnet hat, dass die Zeller Bergbahnen den Ramsberglift nicht weiter betreiben möchten, haben Gemeinde und Tourismusverband 2015 eine Konzeptentwicklung beschlossen, die sich mit einer „Bespielung“ des Ramsberges alternativ zum Skifahren und als Ganzjahreskonzept befassen soll. Hierzu wurden 3 renommierte Unternehmen hinzugezogen, die sich mit der Idee am Berg, der Seilbahnlösung und der Wirtschaftlichkeit befassen sollen. Heraus kam ein Projekt, das je nach Seilbahnlösung in einer Ausprägung von einer Investition zwischen 12 und 15 Millionen Euro umzusetzen gewesen wäre. Alle Beteiligten der Projektgruppe standen zu 100% zu dieser Idee und tun das auch noch heute.
Anschließend an dieses Projekt wurde vereinbart, dass die Zeller Bergbahnen eine weitergehende Prüfung der Seilbahnlösung inklusive alternativer Standorte und Trassenführungen beauftragen, aus welchem der nun vorliegende Konzeptentwurf für rund 20 Millionen Euro hervorging und seitens der Zeller Bergbahnen als nicht umsetzbar angesehen wird.
Daraufhin wurde vergangene Woche auch noch eine Minimalvariante mit den Zeller Bergbahnen besprochen, bei der es darum ging, den bestehenden Ramsberglift zu sanieren und als „Nostalgielift“ zu betreiben. Eine Sanierung des Ramsbergliftes, vorausgesetzt es ist eine Konzessionsverlängerung möglich, hätte rund 1,2 Millionen Euro gekostet. Gemeinde und TVB haben daraufhin zugesagt, sich die Übernahme dieser Investitionskosten zur Gänze vorstellen zu können, sofern der Lift dann mindestens 15 Jahre weiter betrieben wird. Diese Maßnahme und eine Attraktivierung des Angebotes am Berg wäre ohne weiteres refinanzierbar gewesen.

Aber auch dieser Vorschlag wurde nun seitens der Zeller Bergbahnen abgelehnt. Mit der Begründung, dass eine Konzessionsverlängerung definitiv nicht mehr möglich sei. Nach Rückfrage bei der Seilbahnbehörde wurde dies auch bestätigt. Es wurde, so die Auskunft, seitens der Zeller Bergbahnen letztes Jahr ein Antrag auf eine Konzessionsverlängerung eingebracht. Dieser sei allerdings abgelehnt worden, weil seitens Bergbahnen unzureichende Unterlagen beigestellt und auch keine neuen Unterlagen nachgereicht wurden. Somit hatte die Umsetzung einer Minimalvariante auch nie die Chance auf eine Umsetzung.
Erst recht nicht, nachdem auf Antrag der Zeller Bergbahnen am 5.12.2016 der positive Bescheid der Landesregierung auf dauernde Einstellung des Ramsberglifts eingelangt ist.

TVB und Gemeinden müssen diese unternehmerische Entscheidung der Zeller Bergbahnen respektieren, wenngleich es uns im Moment sehr schwer fällt, diese auch zu akzeptieren. Wir sehen die gesellschaftlichen Entwicklungen im Kundenverhalten, dass auch im Winter immer mehr Alternativangebote zum Skifahren nachgefragt werden. Wir sehen ebenso, dass Winter wie 2015 oder 2016 immer mehr zu Referenzwintern werden und Skiangebote später im Dezember starten und früher im März/April wieder enden. Darauf gilt es sich JETZT einzustellen und Angebote zu schaffen. Es ist die Nachfrage und die Infrastruktur dazu vorhanden, um alternative, aber auch naturnahe Angebote am Berg zu etablieren.

Die überwältigenden Rückmeldungen von Gästen und Einheimischen genau dazu geben uns Recht, die Chance, die man jetzt am Ramsberg hat, nicht sterben zu lassen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Unterstützern, die uns motiviert haben, uns für den Erhalt des Ramsbergliftes einzusetzen!

Vorstand des Tourismus-
verbandes Mayrhofen-Hippach &
Bürgermeister der Gemeinde Ramsau im Zillertal