Neues aus der Gemeindestube

Ortsvorsteher Rudi Klausner berichtet der aufmerksamen Zuhörerschaft - Danke an die Ginzlinger für die wunderbaren „Kiachl“!

Pfarrer Mag. Christoph Frischmann & Bgm. Monika Wechselberger stellen die Heilige Barbara in die dafür vorgesehene Nische im Tunnel. Dort wird sie symbolisch auf die Mitarbeiter ein waches Auge haben.

GR Johannes Valentin, Bgm. Monika Wechselberger und Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl freuen sich mit Friedhofswärter Hans Ostermann über den gelungenen „Sternenkinder-Platz

Es ist Herbst geworden und man spürt, dass sich nicht nur die Natur zurückzieht, sondern auch der Ort touristisch wieder ruhiger wird. So bleibt Zeit, um anstehende Arbeiten zu erledigen.

Mehrfach von der Bevölkerung angesprochen wurde ich im Zusammenhang mit „Tempo 30“ im Ortsgebiet. Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden da und dort gemessen bzw. sanktioniert. Zum Beispiel wurde am 05. September in Richtung Laubichl (Höhe Hausnummer 63) um 13.22 Uhr ein Auto mit 79 km/h gemessen (30 km/h sind hier verordnet)! Meine Bitte an die Bevölkerung: Beschränkungen einhalten! Die Geschwindigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf die Gefährdung der Passanten und auf die übrigen Straßenteilnehmer. Gemeinsam müssen wir mögliche Unfallwahrscheinlichkeiten reduzieren. Vermehrte, verschärfte Kontrollen wird es in den nächsten Wochen und Monaten geben. An dieser Stelle danke ich unseren Gemeindepolizisten (Rene Wallenta und Didi Wechselberger) für ihre Tätigkeit, die sicher auch nicht immer die leichteste ist, angesichts dessen, dass beleidigende und oft untergriffige Beschimpfungen vorkommen. In diesem Zusammenhang informiere ich auch darüber, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, flächendeckend ein Gutachten bei einem Verkehrsspezialisten (Ing. Helmut Hirschhuber) in Auftrag zu geben, das die Grundlage für weitere Verordnungen sein wird. Die Kosten für dieses Gutachten liegen bei Euro 6.463,11.

Apropos vergangene Sitzung: Bereits zum zweiten Mal traf der Gemeinderat im Ortsteil Ginzling zusammen, um zu beraten. Den wichtigsten Tagesordnungspunkt hatte dabei Fraktionsvorsteher Herr Rudi Klausner. Er berichtete über kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse, gab einen informativen Rückblick über 2016 und schilderte Naturereignisse (errichtet wird z.B. ein Steinschlagdamm). Ebenso gab er Überblick über anstehende Sanierungen (z.B. Rauth-Straße). Vor allem aber informierte er über geplante neue Wohnhäuser. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Danke dir, lieber Rudi, für deinen unermüdlichen Einsatz!

Ausschussobmann MGR Markus Freund präsentierte während dieser Sitzung auch die neu eingeführte, für unsere Jugend so wichtige Freizeit-Card. Danke dir, dem Schwimmbad-Direktor (Johannes Valentin), dem Tourismusverband und der Mayrhofner Bergbahn für die großartige Zusammenarbeit.

Ebenso beschließt der Gemeinderat einstimmig, Herrn Siegfried Erler das Verdienstkreuz der Marktgemeinde Mayrhofen zu verleihen. Die Verleihung wird im Rahmen der Feier „Ehrenbürgerschaft für Altbürgermeister Günter Fankhauser“ am 14. Oktober vorgenommen. Bitte auch diesen Termin markieren, denn an diesem Samstag werden wir um 18.00 Uhr beim Gemeindeamt wunderbare Melodien der Bundesmusikkapelle und perfekte Salven hören. Anschließend begleiten wir die zu Ehrenden ins Hotel Neuhaus zum Empfang.

Mitteilungen im Bausektor: Letzten Donnerstag haben wir nachstehende Objekte bauverhandelt: Erweiterung Dachkapfer beim bestehenden Wohnhaus (Brandbergstr. - Moroderhaus), Errichtung von Parkplätzen, Lagerräumen, Garage, Carport in der Tuxer Straße, dem Rauchenwald und dem Waldfeldweg. Zu Verkehrseinschränkungen kann es im Bereich der Chalet-Schneeberger (Schwendaustraße) kommen. Hier wird ein viertes Objekt gebaut.
Eine genauere Information zum Ortskanalsystem in Anbetracht der heurigen Unwetter bereite ich für die öffentliche Gemeindeversammlung im Oktober vor. Dazu lade ich bereits jetzt schon ein: Öffentliche Gemeindeversammlung im Europahaus am 11. Oktober um 19.30 Uhr. Zuvor halten wir ab 18.00 Uhr Gemeinderatssitzung, die ebenfalls im Europahaus stattfindet und öffentlich ist. Der Gemeinderat freut sich über einen zahlreichen Besuch. Hier gibt es die Gelegenheit, Anregungen oder Kritikpunkte anzubringen.

Ein nächstes umfangreiches Thema - „Die Freizeitwohnsitzproblematik“: Mittlerweile haben wir unzählige, zum Teil alte Unterlagen gesammelt, die durchstudiert, geordnet und dann mit Hilfe von Fachleuten analysiert werden. Zum gegebenen Zeitpunkt werde ich auch darüber Ergebnisse bekannt geben können. In diesem Zusammenhang ergeht eine ehrliche Entschuldigung an die Bezirkshauptmannschaft Schwaz (TT Artikel vom 01.08.17). Nicht dort war der betreffende Ordner zu suchen, sondern im Amt, was leider nicht intern kommuniziert wurde. Erfahrungsgemäß: „Was des Haus hat gschlundn, weacht alm mehr gfundn!“

Über positive Meldungen können wir uns auch freuen: Der Blumenschmuck und die Sauberkeit im Dorf wurde mehrfach lobend hervorgehoben. Deshalb danke ich hier unseren fleißigen Bautrupp-Mitarbeitern, allen voran Vorarbeiter Herrn Franz Huber. Tolle Arbeit!

Ebenso gut gelungen ist der „Sternenkinder-Platz“ am Waldfriedhof. Bereits in der letzten Pfarrgemeinderatsperiode und auf Anraten aus der Bevölkerung wurde die Idee geboren, eine schöne Stelle für ungeborenes Leben auszusuchen, um eine Gedenkstätte, um ein Sinnbild, ein Symbol für kleine, verstorbene Menschen zu wissen, den man besuchen kann. Angehörige und Betroffene haben somit ein stilles Plätzchen, um zu trauern. Die feierliche Einweihung wird unser geschätzter Herr Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl um Allerheiligen vornehmen. Eine genaue Einladung dazu erfolgt dann separat. An dieser Stelle danke ich dem Herrn Pfarrer für die gute Zusammenarbeit, dem Künstler Franz „Kaiser“ (Eberharter), dem Gemeinderat für das Zurverfügungstellen des Grundstückes am Waldfriedhof, der Firma Wildauer (Marisa und Andreas Schmid - Vergelt‘s Gott für den schönen Stein) und allfälligen Gönnern.

Möglicherweise ist bereits bekannt, dass ich vor einigen Monaten Tunnelpatin zum Projekt „Untere Tuxbachüberleitung“ geworden bin. Anfänglich wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Damals habe ich spontan JA gesagt, einmal weil ich als Bürgermeisterin geographisch betroffen bin und zweitens, war ich neugierig auf dieses große Vorhaben und die damit verbundene Arbeit. Nun konnte ich schon einiges an Informationen sammeln: Mein derzeitiges Fazit: Eine sehr anspruchsvolle, großartige Arbeit wird geleistet. Die Männer vor Ort sind in Stollen unterwegs, an Orten, an denen noch kein Mensch davor war. Trotz aller Sicherheitskonzepte bleibt immer ein Restrisiko. Ich ziehe meinen Hut vor allen Bergmannsleuten und bin froh und stolz, Tunnelpatin sein zu können. Glück auf!

Auch nutze ich diese Gelegenheit, um auf die Übergabe der Tiefgarage (Einfahrt Mitte) und des Sozialzentrums aufmerksam zu machen. Am 10. November um 11.00 Uhr gibt es einen Termin zur Besichtigung für die Mitbewohner, deren Angehörige, dem Personal und jenen, die Räumlichkeiten in diesem neuen Gebäude nutzen. An diesem besagten Freitag wird von der NHT (gemeinnütziger Wohnbauträger - Neue Heimat Tirol) dieses richtungsweisende Bauvorhaben einerseits an die Marktgemeinde Mayrhofen (unterirdischer Teil) und andererseits an die Kaiser-Franz-Josef-Stiftung (oberirdischer Teil) übergeben. Ein offizieller Tag der „Offenen Tür“ wird für den Frühsommer organisiert. Ich freue mich sehr, bald die Tiefgarage mit mehr als 400 Stellplätzen für geöffnet erklären zu können. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung folgende Parktarife beschlossen: Um den hiesigen Wirtschaftstreibenden entgegen zu kommen, ist die erste Stunde gratis. Jede weitere angefangene Stunde kostet Euro 1,80. Der Tageshöchsttarif beträgt Euro 18,-. Für Langzeitparker gibt es die Möglichkeit eines Saisontarifs (Euro 600,- für fünf Monate) oder einer Jahreskarte (Euro 1.100,-). Die Jahreskarten können auch von den umliegenden Bewohnern oder Hoteliers langfristig angemietet werden. Mit Hilfe der Park-raumbewirtschaftung sollte die Marktgemeinde in der Lage sein, die jährliche Rate in der Höhe von ca.Euro 300.000,- (Rückzahlung für den Tiefgaragenbau) und die geschätzten Betriebskosten von etwa Euro 50.000,- zu stemmen.
Mit dem „Huamfohra“ geht unsere heurige Sommersaison zu Ende. Ich hoffe, dass die Tiere gesund von den Almen zurückkehren, unsere Landwirte - die einen bedeutungsvollen Beitrag zur Landschaftspflege leisten - positiv resümieren können und wir uns dann auf einen Erntedank einstellen, der uns dankbar werden lassen kann für das, was wir erarbeitet haben und für das viele Gute, das uns in unserer Umgebung zufällt.

Mit herbstlichen Grüßen,
eure Bürgermeisterin,
Monika Wechselberger

Neues aus der Gemeindestube

Ortsvorsteher Rudi Klausner berichtet der aufmerksamen Zuhörerschaft - Danke an die Ginzlinger für die wunderbaren „Kiachl“!

Pfarrer Mag. Christoph Frischmann & Bgm. Monika Wechselberger stellen die Heilige Barbara in die dafür vorgesehene Nische im Tunnel. Dort wird sie symbolisch auf die Mitarbeiter ein waches Auge haben.

GR Johannes Valentin, Bgm. Monika Wechselberger und Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl freuen sich mit Friedhofswärter Hans Ostermann über den gelungenen „Sternenkinder-Platz

Es ist Herbst geworden und man spürt, dass sich nicht nur die Natur zurückzieht, sondern auch der Ort touristisch wieder ruhiger wird. So bleibt Zeit, um anstehende Arbeiten zu erledigen.

Mehrfach von der Bevölkerung angesprochen wurde ich im Zusammenhang mit „Tempo 30“ im Ortsgebiet. Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden da und dort gemessen bzw. sanktioniert. Zum Beispiel wurde am 05. September in Richtung Laubichl (Höhe Hausnummer 63) um 13.22 Uhr ein Auto mit 79 km/h gemessen (30 km/h sind hier verordnet)! Meine Bitte an die Bevölkerung: Beschränkungen einhalten! Die Geschwindigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf die Gefährdung der Passanten und auf die übrigen Straßenteilnehmer. Gemeinsam müssen wir mögliche Unfallwahrscheinlichkeiten reduzieren. Vermehrte, verschärfte Kontrollen wird es in den nächsten Wochen und Monaten geben. An dieser Stelle danke ich unseren Gemeindepolizisten (Rene Wallenta und Didi Wechselberger) für ihre Tätigkeit, die sicher auch nicht immer die leichteste ist, angesichts dessen, dass beleidigende und oft untergriffige Beschimpfungen vorkommen. In diesem Zusammenhang informiere ich auch darüber, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, flächendeckend ein Gutachten bei einem Verkehrsspezialisten (Ing. Helmut Hirschhuber) in Auftrag zu geben, das die Grundlage für weitere Verordnungen sein wird. Die Kosten für dieses Gutachten liegen bei Euro 6.463,11.

Apropos vergangene Sitzung: Bereits zum zweiten Mal traf der Gemeinderat im Ortsteil Ginzling zusammen, um zu beraten. Den wichtigsten Tagesordnungspunkt hatte dabei Fraktionsvorsteher Herr Rudi Klausner. Er berichtete über kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse, gab einen informativen Rückblick über 2016 und schilderte Naturereignisse (errichtet wird z.B. ein Steinschlagdamm). Ebenso gab er Überblick über anstehende Sanierungen (z.B. Rauth-Straße). Vor allem aber informierte er über geplante neue Wohnhäuser. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Danke dir, lieber Rudi, für deinen unermüdlichen Einsatz!

Ausschussobmann MGR Markus Freund präsentierte während dieser Sitzung auch die neu eingeführte, für unsere Jugend so wichtige Freizeit-Card. Danke dir, dem Schwimmbad-Direktor (Johannes Valentin), dem Tourismusverband und der Mayrhofner Bergbahn für die großartige Zusammenarbeit.

Ebenso beschließt der Gemeinderat einstimmig, Herrn Siegfried Erler das Verdienstkreuz der Marktgemeinde Mayrhofen zu verleihen. Die Verleihung wird im Rahmen der Feier „Ehrenbürgerschaft für Altbürgermeister Günter Fankhauser“ am 14. Oktober vorgenommen. Bitte auch diesen Termin markieren, denn an diesem Samstag werden wir um 18.00 Uhr beim Gemeindeamt wunderbare Melodien der Bundesmusikkapelle und perfekte Salven hören. Anschließend begleiten wir die zu Ehrenden ins Hotel Neuhaus zum Empfang.

Mitteilungen im Bausektor: Letzten Donnerstag haben wir nachstehende Objekte bauverhandelt: Erweiterung Dachkapfer beim bestehenden Wohnhaus (Brandbergstr. - Moroderhaus), Errichtung von Parkplätzen, Lagerräumen, Garage, Carport in der Tuxer Straße, dem Rauchenwald und dem Waldfeldweg. Zu Verkehrseinschränkungen kann es im Bereich der Chalet-Schneeberger (Schwendaustraße) kommen. Hier wird ein viertes Objekt gebaut.
Eine genauere Information zum Ortskanalsystem in Anbetracht der heurigen Unwetter bereite ich für die öffentliche Gemeindeversammlung im Oktober vor. Dazu lade ich bereits jetzt schon ein: Öffentliche Gemeindeversammlung im Europahaus am 11. Oktober um 19.30 Uhr. Zuvor halten wir ab 18.00 Uhr Gemeinderatssitzung, die ebenfalls im Europahaus stattfindet und öffentlich ist. Der Gemeinderat freut sich über einen zahlreichen Besuch. Hier gibt es die Gelegenheit, Anregungen oder Kritikpunkte anzubringen.

Ein nächstes umfangreiches Thema - „Die Freizeitwohnsitzproblematik“: Mittlerweile haben wir unzählige, zum Teil alte Unterlagen gesammelt, die durchstudiert, geordnet und dann mit Hilfe von Fachleuten analysiert werden. Zum gegebenen Zeitpunkt werde ich auch darüber Ergebnisse bekannt geben können. In diesem Zusammenhang ergeht eine ehrliche Entschuldigung an die Bezirkshauptmannschaft Schwaz (TT Artikel vom 01.08.17). Nicht dort war der betreffende Ordner zu suchen, sondern im Amt, was leider nicht intern kommuniziert wurde. Erfahrungsgemäß: „Was des Haus hat gschlundn, weacht alm mehr gfundn!“

Über positive Meldungen können wir uns auch freuen: Der Blumenschmuck und die Sauberkeit im Dorf wurde mehrfach lobend hervorgehoben. Deshalb danke ich hier unseren fleißigen Bautrupp-Mitarbeitern, allen voran Vorarbeiter Herrn Franz Huber. Tolle Arbeit!

Ebenso gut gelungen ist der „Sternenkinder-Platz“ am Waldfriedhof. Bereits in der letzten Pfarrgemeinderatsperiode und auf Anraten aus der Bevölkerung wurde die Idee geboren, eine schöne Stelle für ungeborenes Leben auszusuchen, um eine Gedenkstätte, um ein Sinnbild, ein Symbol für kleine, verstorbene Menschen zu wissen, den man besuchen kann. Angehörige und Betroffene haben somit ein stilles Plätzchen, um zu trauern. Die feierliche Einweihung wird unser geschätzter Herr Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl um Allerheiligen vornehmen. Eine genaue Einladung dazu erfolgt dann separat. An dieser Stelle danke ich dem Herrn Pfarrer für die gute Zusammenarbeit, dem Künstler Franz „Kaiser“ (Eberharter), dem Gemeinderat für das Zurverfügungstellen des Grundstückes am Waldfriedhof, der Firma Wildauer (Marisa und Andreas Schmid - Vergelt‘s Gott für den schönen Stein) und allfälligen Gönnern.

Möglicherweise ist bereits bekannt, dass ich vor einigen Monaten Tunnelpatin zum Projekt „Untere Tuxbachüberleitung“ geworden bin. Anfänglich wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Damals habe ich spontan JA gesagt, einmal weil ich als Bürgermeisterin geographisch betroffen bin und zweitens, war ich neugierig auf dieses große Vorhaben und die damit verbundene Arbeit. Nun konnte ich schon einiges an Informationen sammeln: Mein derzeitiges Fazit: Eine sehr anspruchsvolle, großartige Arbeit wird geleistet. Die Männer vor Ort sind in Stollen unterwegs, an Orten, an denen noch kein Mensch davor war. Trotz aller Sicherheitskonzepte bleibt immer ein Restrisiko. Ich ziehe meinen Hut vor allen Bergmannsleuten und bin froh und stolz, Tunnelpatin sein zu können. Glück auf!

Auch nutze ich diese Gelegenheit, um auf die Übergabe der Tiefgarage (Einfahrt Mitte) und des Sozialzentrums aufmerksam zu machen. Am 10. November um 11.00 Uhr gibt es einen Termin zur Besichtigung für die Mitbewohner, deren Angehörige, dem Personal und jenen, die Räumlichkeiten in diesem neuen Gebäude nutzen. An diesem besagten Freitag wird von der NHT (gemeinnütziger Wohnbauträger - Neue Heimat Tirol) dieses richtungsweisende Bauvorhaben einerseits an die Marktgemeinde Mayrhofen (unterirdischer Teil) und andererseits an die Kaiser-Franz-Josef-Stiftung (oberirdischer Teil) übergeben. Ein offizieller Tag der „Offenen Tür“ wird für den Frühsommer organisiert. Ich freue mich sehr, bald die Tiefgarage mit mehr als 400 Stellplätzen für geöffnet erklären zu können. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung folgende Parktarife beschlossen: Um den hiesigen Wirtschaftstreibenden entgegen zu kommen, ist die erste Stunde gratis. Jede weitere angefangene Stunde kostet Euro 1,80. Der Tageshöchsttarif beträgt Euro 18,-. Für Langzeitparker gibt es die Möglichkeit eines Saisontarifs (Euro 600,- für fünf Monate) oder einer Jahreskarte (Euro 1.100,-). Die Jahreskarten können auch von den umliegenden Bewohnern oder Hoteliers langfristig angemietet werden. Mit Hilfe der Park-raumbewirtschaftung sollte die Marktgemeinde in der Lage sein, die jährliche Rate in der Höhe von ca.Euro 300.000,- (Rückzahlung für den Tiefgaragenbau) und die geschätzten Betriebskosten von etwa Euro 50.000,- zu stemmen.
Mit dem „Huamfohra“ geht unsere heurige Sommersaison zu Ende. Ich hoffe, dass die Tiere gesund von den Almen zurückkehren, unsere Landwirte - die einen bedeutungsvollen Beitrag zur Landschaftspflege leisten - positiv resümieren können und wir uns dann auf einen Erntedank einstellen, der uns dankbar werden lassen kann für das, was wir erarbeitet haben und für das viele Gute, das uns in unserer Umgebung zufällt.

Mit herbstlichen Grüßen,
eure Bürgermeisterin,
Monika Wechselberger