"Heilige im Zillertal" - Nikolaus und Ulrich

Heiliger Nikolaus

Heiliger Ulrich

Der hl. Nikolaus ist zwar ein überaus beliebter Volksheiliger, doch liegt über sein Leben nichts Sicheres vor. Seine Legende vermischt sich mit dem Bischof Nikolaus von Myra (Kleinasien, heutige Türkei), der im 4. Jahrhundert wirkte, und dem Abt Nikolaus von Sion, Bischof von Pinara in Lykien (gestorben am 10.12.564). Der hl. Nikolaus ist Schutzpatron vieler Kirchen und verschiedenster Alters- und Berufsstände (Kaufleute, Kinder, Jungfrauen, Matrosen, Gefangene, Metzger u.a.).
Die Gabenausteilung an die Kinder geht darauf zurück, dass im 13. Jahrhundert das damals geübte Bischofsspiel der Schuljugend (Kinderbischof) vom Tag der Unschuldigen Kinder auf den Nikolaustag (6.12.) übertragen wurde. Dargestellt wird der Heilige meist im Bischofsornat mit drei Goldklumpen (Einem armen Mann, der seine drei Töchter nicht mehr ernähren konnte, warf Nikolaus drei Goldklumpen durchs Fenster, um den Mädchen die Heirat zu ermöglichen. So die Legende). Sein Fest ist am 6. Dezember.

Der hl. Ulrich, als Sohn einer alemannischen Adelsfamilie 890 geboren und im Kloster St. Gallen ausgebildet, wurde 923 Bischof in Augsburg. Er hielt regelmäßig Diözesansynoden und Visitationen ab, sorgte für die Ausbildung des Klerus und bekämpfte den Aberglauben. Eine Legende erzählt von einem Freitagswunder.
Ulrich gab einem Boten des bayerischen Herzogs als Dank ein Stück Braten, ohne an den Fasttag zu denken. Ehe der Beschenkte den Bischof des Fastenbrechens beschuldigen konnte, verwandelte sich das Fleisch in seiner Hand zu Fisch. Sein Todestag ist der 4.7.973. Der hl. Ulrich ist Patron der Fischer, Winzer und Weber.
Er steht den Sterbenden bei, hilft bei schwerer Geburt, Augenleiden, Angstzuständen, bei Mäuseplage und gegen Flut.
Dargestellt wird der Heilige im Bischofsornat mit einem Fisch in der Hand. Sein Fest ist am 4. Juli

"Heilige im Zillertal" - Nikolaus und Ulrich

Heiliger Nikolaus

Heiliger Ulrich

Der hl. Nikolaus ist zwar ein überaus beliebter Volksheiliger, doch liegt über sein Leben nichts Sicheres vor. Seine Legende vermischt sich mit dem Bischof Nikolaus von Myra (Kleinasien, heutige Türkei), der im 4. Jahrhundert wirkte, und dem Abt Nikolaus von Sion, Bischof von Pinara in Lykien (gestorben am 10.12.564). Der hl. Nikolaus ist Schutzpatron vieler Kirchen und verschiedenster Alters- und Berufsstände (Kaufleute, Kinder, Jungfrauen, Matrosen, Gefangene, Metzger u.a.).
Die Gabenausteilung an die Kinder geht darauf zurück, dass im 13. Jahrhundert das damals geübte Bischofsspiel der Schuljugend (Kinderbischof) vom Tag der Unschuldigen Kinder auf den Nikolaustag (6.12.) übertragen wurde. Dargestellt wird der Heilige meist im Bischofsornat mit drei Goldklumpen (Einem armen Mann, der seine drei Töchter nicht mehr ernähren konnte, warf Nikolaus drei Goldklumpen durchs Fenster, um den Mädchen die Heirat zu ermöglichen. So die Legende). Sein Fest ist am 6. Dezember.

Der hl. Ulrich, als Sohn einer alemannischen Adelsfamilie 890 geboren und im Kloster St. Gallen ausgebildet, wurde 923 Bischof in Augsburg. Er hielt regelmäßig Diözesansynoden und Visitationen ab, sorgte für die Ausbildung des Klerus und bekämpfte den Aberglauben. Eine Legende erzählt von einem Freitagswunder.
Ulrich gab einem Boten des bayerischen Herzogs als Dank ein Stück Braten, ohne an den Fasttag zu denken. Ehe der Beschenkte den Bischof des Fastenbrechens beschuldigen konnte, verwandelte sich das Fleisch in seiner Hand zu Fisch. Sein Todestag ist der 4.7.973. Der hl. Ulrich ist Patron der Fischer, Winzer und Weber.
Er steht den Sterbenden bei, hilft bei schwerer Geburt, Augenleiden, Angstzuständen, bei Mäuseplage und gegen Flut.
Dargestellt wird der Heilige im Bischofsornat mit einem Fisch in der Hand. Sein Fest ist am 4. Juli