Gehört alte und kaputte Technik zum alten Eisen?

Neueste Computer, Smartphones oder Fernseher müssen gekauft werden, sobald sie im Handel erscheinen. Doch was wird aus den, meist noch funktionierenden, Altgeräten?

Nur die Hälfte aller defekten Elektroaltgeräte werden bei offiziellen Sammelstellen abgegeben. Der andere Teil wird bei den Nutzern zu Hause gelagert, landet als Fehlwurf im Restmüll oder wird illegal ins Ausland ausgeführt. Dort werden die Altgeräte auf riesigen Müllhalten deponiert oder verbrannt: ohne Rücksicht auf die Menschen oder die Umwelt.
Dabei steckt in den vermeintlichen Altgeräten eine Vielzahl von wertvollen Materialien, die als sekundäre Rohstoffe zurückgewonnen werden können. Frontgläser von Bildschirmen können aufgrund ihres Gehaltes an Barium oder Konusgläser aus Blei zur Wiederverwertung in der Glasindustrie oder in der Bleiverhüttung genutzt werden. Ebenso sind sowohl die Eisen-, Aluminium-, Kupfer- und Edelmetallteil (Leiterplatten) als auch die wiederverwertbaren Kunststoffe für die Recyclingindustrie von Interesse.

Elektroaltgeräte können kostenlos beim Recyclinghof in der Nähe abgegeben werden, da bereits beim Kauf die Entsorgungsgebühr bezahlt wurde. Wichtig ist: Vorher bei Handys, Radios oder MP3-Playern die Batterien oder Akkus zu entfernen, da sonst unnötig Schadstoffe beim Recyclingprozess des Elektro- und Elektronikschrotts eingebracht werden. Die Batterien können im gleichen Zug beim Recyclinghof in der Batteriebox abgegeben und im Rahmen der Problemstoffsammlung entsorgt werden.

An den Recyclinghöfen werden vier Gruppen von Elektroaltgeräten unterschieden:
Großgeräte: Herde, Waschmaschinen, usw.
Kleingeräte: Radios, CD- und DVD-Player, Computer, Küchengeräte, Handys, usw.
Bildschirmgeräte: TV- und Computer-Bildschirme, usw.
Kühlgeräte: Kühl- und Gefrierschränke, Klimageräte, usw.

Alte und kaputte Technik ist kein altes Eisen, das sinnlos in Müll geworfen werden muss. Es verstecken sich wichtige Ressourcen in den Geräten, die durch richtige Entsorgung wiederverwertet dem Recyclingkreislauf zurückgeführt werden.

Gehört alte und kaputte Technik zum alten Eisen?

Neueste Computer, Smartphones oder Fernseher müssen gekauft werden, sobald sie im Handel erscheinen. Doch was wird aus den, meist noch funktionierenden, Altgeräten?

Nur die Hälfte aller defekten Elektroaltgeräte werden bei offiziellen Sammelstellen abgegeben. Der andere Teil wird bei den Nutzern zu Hause gelagert, landet als Fehlwurf im Restmüll oder wird illegal ins Ausland ausgeführt. Dort werden die Altgeräte auf riesigen Müllhalten deponiert oder verbrannt: ohne Rücksicht auf die Menschen oder die Umwelt.
Dabei steckt in den vermeintlichen Altgeräten eine Vielzahl von wertvollen Materialien, die als sekundäre Rohstoffe zurückgewonnen werden können. Frontgläser von Bildschirmen können aufgrund ihres Gehaltes an Barium oder Konusgläser aus Blei zur Wiederverwertung in der Glasindustrie oder in der Bleiverhüttung genutzt werden. Ebenso sind sowohl die Eisen-, Aluminium-, Kupfer- und Edelmetallteil (Leiterplatten) als auch die wiederverwertbaren Kunststoffe für die Recyclingindustrie von Interesse.

Elektroaltgeräte können kostenlos beim Recyclinghof in der Nähe abgegeben werden, da bereits beim Kauf die Entsorgungsgebühr bezahlt wurde. Wichtig ist: Vorher bei Handys, Radios oder MP3-Playern die Batterien oder Akkus zu entfernen, da sonst unnötig Schadstoffe beim Recyclingprozess des Elektro- und Elektronikschrotts eingebracht werden. Die Batterien können im gleichen Zug beim Recyclinghof in der Batteriebox abgegeben und im Rahmen der Problemstoffsammlung entsorgt werden.

An den Recyclinghöfen werden vier Gruppen von Elektroaltgeräten unterschieden:
Großgeräte: Herde, Waschmaschinen, usw.
Kleingeräte: Radios, CD- und DVD-Player, Computer, Küchengeräte, Handys, usw.
Bildschirmgeräte: TV- und Computer-Bildschirme, usw.
Kühlgeräte: Kühl- und Gefrierschränke, Klimageräte, usw.

Alte und kaputte Technik ist kein altes Eisen, das sinnlos in Müll geworfen werden muss. Es verstecken sich wichtige Ressourcen in den Geräten, die durch richtige Entsorgung wiederverwertet dem Recyclingkreislauf zurückgeführt werden.