Fünfzig Jahre Sportklub Zell am Ziller

Am Freitag, den 9. Dezember 2016 konnten die Zeller Fußballer in einem großartigen Rahmen im Schulhotel „Zellerhof“ ihr 50. Gründungsjahr feiern. Ein voller Saal, bestens organisiert von dem heute für den Verein verantwortlichen Obmann Franz Haidacher und seinem Ausschuss, die eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßt.

An der Spitze den Präsidenten des Tiroler Fußball Verbandes Dr. Josef Geisler und den Bez.-Obmann Toni Steiner, Bürgermeister Robert Pramstrahler, Mag. Stefan Hotter sowie eine große Anzahl an ehemaligen Trainern und Spielern aus der Gründerzeit bis zum heutigen Tag.
Als einer der noch wenigen lebenden Zeitzeugen von damals und als einer der Verantwortlichen des Ausschusses und der Vereinsführung erlaube ich mir einige Gegebenheiten zu Papier zu bringen, vor allem um zu danken sowie einiges in Erinnerung zu rufen.
Dass es zur Gründung unseres Vereines kam, dem ich jahrelang vorstehen durfte, ist Ing. Sepp Mühlböck zu verdanken, damals Betriebsleiter der Gerlosstein Seilbahn AG. Er war nicht nur der erste Sektionsleiter, sondern auch mehr oder weniger der heimliche Obmann. Als Funktionär beim Sportklub Achenkirch brachte er die nötige Erfahrung ein. Leider konnte er dieses Jubiläum nicht mehr mit uns feiern, er ist vor drei Jahren verstorben.
Aller Anfang ist schwer, so ist es auch im Fußball. Dir. Kurt Lehner war einer der wenigen, der selbst einmal in einem Team gespielt hatte, und so mussten wir am Anfang mit einer unerfahrenen Mannschaft schwere Niederlagen einstecken. Nicht selten ging sie nach einer zweistelligen Niederlage vom Platz. Es dauerte bis zum Jahr 1973, bis wir in die nächst höhere Spielklasse aufsteigen konnten und uns im Zillertaler Fußballgeschehen etablieren konnten. In den nächsten Jahren ging es steil bergauf, in vier Jahren konnten wir dreimal aufsteigen und erreichten die damals höchste Spielklasse Tirols, die „Amateur-Liga“, in der wir uns zwei Jahre halten konnten.
Die Krönung für den Verein unter Führung von Werner Haidacher und Gerhard Huber war wohl der Bau des wunderbaren Parkstadions. Sowohl der Bau, der von vielen freiwilligen Helfern aus dem Verein unterstützt wurde, als auch die Finanzierung war eine Meisterleistung, die es zu bewältigen galt. Dank der Hilfe der Gemeinden, des Tiroler Fußballverbandes und öffentlicher Stellen war dies alles möglich. Ohne dem Verhandlungsgeschick, der Zähigkeit und dem unermüdlichen Einsatz von Werner Haidacher und Gerhard Huber wäre dies alles nicht möglich gewesen. Leider konnten die sportlichen Erfolge mit dieser großartigen Errungenschaft nicht Schritt halten, und ein mehrmaliger Abstieg bis in die 1. Klasse war die Folge. Der Vereinsführung fehlte einfach die Zeit, um sich mehr um das sportliche Geschehen zu kümmern. Dies war wohl die Hauptschuld an diesem sportlichen Rückschritt, aber nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch, davon bin ich überzeugt! Einer der Höhepunkte dieser Jubiläums-Veranstaltung war die Ehrung einiger Funktionäre mit der Verleihung von Ehrenzeichen des Tiroler Fußballverbandes durch Präsident Dr. Geisler und Bez.-Obmann Toni Steiner. Meine herzliche Gratulation im Nachhinein allen Geehrten. Auch ich befand mich unter den Geehrten und es hätte sich meiner Meinung nach geziemt, unmittelbar nach der Ehrung „Danke“ zu sagen. Dass dies nicht geschah, dafür möchte ich mich auf diesem Weg entschuldigen. Aber die Überraschung war für mich zu groß, zudem war ich auf diese hohe Ehrung nicht vorbereitet. Ich sehe diese hohe Auszeichnung nicht als meinen alleinigen Verdienst. Ohne die vielen Mitstreiter wären die sportlichen Erfolge nie möglich gewesen. Ohne einen Sepp Mühlböck, Karl Thurner, Hans Luschin, Werner Haidacher, Herbert Unterlechner, Hansjörg Schiestl und viele andere wären die schönen und erfolgreichen Zeiten nie möglich gewesen.
Auch die Finanzierung dieses Sportbetriebes hat uns immer große Sorgen bereitet. Doch die Großzügigkeit unserer Sponsoren, in erster Linie die RAIBA-Zell, die Fa. ALKO-Kober, Wildauer Friedl, „Wildauer-elf“ und die Gemeinden haben uns immer wieder die finanziellen Nöte meis- tern lassen. Dafür gilt all diesen ein großes „Vergelt‘s Gott“. Zum Schluss möchte ich noch einmal all jenen danken, die diese fünfzig Jahre mitgetragen haben und den heute Verantwortlichen um Obmann Franz Haidacher, dass sie an die alten erfolgreichen Zeiten zurück finden mögen. Ich bin der festen Hoffnung, dass der Kampfmannschaft dies unter dem großartigen Trainer Helmut Kraft gelingen wird.
Und zum Schluss möchte ich allen Sportfreunden, allen Mannschaften von den Miniknaben bis zur Kampfmannschaft mit ihren Trainern viel sportliche Erfolge wünschen. Mögt ihr verschont bleiben von Verletzungen, bleibt immer fair am grünen Rasen und beherzigt den alten Wahlspruch: „Elf Freunde müsst ihr sein, wenn ihr siegen wollt“. Und beherzigt eines: „Der Schiedsrichter hat immer recht!“
Und nun, liebe Sportfreunde mit Familien und allen Lesern dieser Zeilen, ein gesundes, gesegnetes, friedvolles und sportlich erfolgreiches und glückliches Jahr 2017.
Dies wünscht euch
Ehrenobmann Sepp Rauch

Fünfzig Jahre Sportklub Zell am Ziller

Am Freitag, den 9. Dezember 2016 konnten die Zeller Fußballer in einem großartigen Rahmen im Schulhotel „Zellerhof“ ihr 50. Gründungsjahr feiern. Ein voller Saal, bestens organisiert von dem heute für den Verein verantwortlichen Obmann Franz Haidacher und seinem Ausschuss, die eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßt.

An der Spitze den Präsidenten des Tiroler Fußball Verbandes Dr. Josef Geisler und den Bez.-Obmann Toni Steiner, Bürgermeister Robert Pramstrahler, Mag. Stefan Hotter sowie eine große Anzahl an ehemaligen Trainern und Spielern aus der Gründerzeit bis zum heutigen Tag.
Als einer der noch wenigen lebenden Zeitzeugen von damals und als einer der Verantwortlichen des Ausschusses und der Vereinsführung erlaube ich mir einige Gegebenheiten zu Papier zu bringen, vor allem um zu danken sowie einiges in Erinnerung zu rufen.
Dass es zur Gründung unseres Vereines kam, dem ich jahrelang vorstehen durfte, ist Ing. Sepp Mühlböck zu verdanken, damals Betriebsleiter der Gerlosstein Seilbahn AG. Er war nicht nur der erste Sektionsleiter, sondern auch mehr oder weniger der heimliche Obmann. Als Funktionär beim Sportklub Achenkirch brachte er die nötige Erfahrung ein. Leider konnte er dieses Jubiläum nicht mehr mit uns feiern, er ist vor drei Jahren verstorben.
Aller Anfang ist schwer, so ist es auch im Fußball. Dir. Kurt Lehner war einer der wenigen, der selbst einmal in einem Team gespielt hatte, und so mussten wir am Anfang mit einer unerfahrenen Mannschaft schwere Niederlagen einstecken. Nicht selten ging sie nach einer zweistelligen Niederlage vom Platz. Es dauerte bis zum Jahr 1973, bis wir in die nächst höhere Spielklasse aufsteigen konnten und uns im Zillertaler Fußballgeschehen etablieren konnten. In den nächsten Jahren ging es steil bergauf, in vier Jahren konnten wir dreimal aufsteigen und erreichten die damals höchste Spielklasse Tirols, die „Amateur-Liga“, in der wir uns zwei Jahre halten konnten.
Die Krönung für den Verein unter Führung von Werner Haidacher und Gerhard Huber war wohl der Bau des wunderbaren Parkstadions. Sowohl der Bau, der von vielen freiwilligen Helfern aus dem Verein unterstützt wurde, als auch die Finanzierung war eine Meisterleistung, die es zu bewältigen galt. Dank der Hilfe der Gemeinden, des Tiroler Fußballverbandes und öffentlicher Stellen war dies alles möglich. Ohne dem Verhandlungsgeschick, der Zähigkeit und dem unermüdlichen Einsatz von Werner Haidacher und Gerhard Huber wäre dies alles nicht möglich gewesen. Leider konnten die sportlichen Erfolge mit dieser großartigen Errungenschaft nicht Schritt halten, und ein mehrmaliger Abstieg bis in die 1. Klasse war die Folge. Der Vereinsführung fehlte einfach die Zeit, um sich mehr um das sportliche Geschehen zu kümmern. Dies war wohl die Hauptschuld an diesem sportlichen Rückschritt, aber nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch, davon bin ich überzeugt! Einer der Höhepunkte dieser Jubiläums-Veranstaltung war die Ehrung einiger Funktionäre mit der Verleihung von Ehrenzeichen des Tiroler Fußballverbandes durch Präsident Dr. Geisler und Bez.-Obmann Toni Steiner. Meine herzliche Gratulation im Nachhinein allen Geehrten. Auch ich befand mich unter den Geehrten und es hätte sich meiner Meinung nach geziemt, unmittelbar nach der Ehrung „Danke“ zu sagen. Dass dies nicht geschah, dafür möchte ich mich auf diesem Weg entschuldigen. Aber die Überraschung war für mich zu groß, zudem war ich auf diese hohe Ehrung nicht vorbereitet. Ich sehe diese hohe Auszeichnung nicht als meinen alleinigen Verdienst. Ohne die vielen Mitstreiter wären die sportlichen Erfolge nie möglich gewesen. Ohne einen Sepp Mühlböck, Karl Thurner, Hans Luschin, Werner Haidacher, Herbert Unterlechner, Hansjörg Schiestl und viele andere wären die schönen und erfolgreichen Zeiten nie möglich gewesen.
Auch die Finanzierung dieses Sportbetriebes hat uns immer große Sorgen bereitet. Doch die Großzügigkeit unserer Sponsoren, in erster Linie die RAIBA-Zell, die Fa. ALKO-Kober, Wildauer Friedl, „Wildauer-elf“ und die Gemeinden haben uns immer wieder die finanziellen Nöte meis- tern lassen. Dafür gilt all diesen ein großes „Vergelt‘s Gott“. Zum Schluss möchte ich noch einmal all jenen danken, die diese fünfzig Jahre mitgetragen haben und den heute Verantwortlichen um Obmann Franz Haidacher, dass sie an die alten erfolgreichen Zeiten zurück finden mögen. Ich bin der festen Hoffnung, dass der Kampfmannschaft dies unter dem großartigen Trainer Helmut Kraft gelingen wird.
Und zum Schluss möchte ich allen Sportfreunden, allen Mannschaften von den Miniknaben bis zur Kampfmannschaft mit ihren Trainern viel sportliche Erfolge wünschen. Mögt ihr verschont bleiben von Verletzungen, bleibt immer fair am grünen Rasen und beherzigt den alten Wahlspruch: „Elf Freunde müsst ihr sein, wenn ihr siegen wollt“. Und beherzigt eines: „Der Schiedsrichter hat immer recht!“
Und nun, liebe Sportfreunde mit Familien und allen Lesern dieser Zeilen, ein gesundes, gesegnetes, friedvolles und sportlich erfolgreiches und glückliches Jahr 2017.
Dies wünscht euch
Ehrenobmann Sepp Rauch