Freundschaft ist ein Geschenk

Silvana und Sabrina sind gute Freundinnen.

„Freunde ergänzen sich, um miteinander glücklicher zu sein als sie es alleine wären. Nur der wird als Freund geschätzt, der als gut für das eigene Leben empfunden wird. Darin liegt das Wohlwollen, die Toleranz und die Zuneigung füreinander begründet.“
(Armin Heller)


„In deiner Nähe geht es mir gut“, heißt der Buchtitel der Theologin Angelika Walser. Sie geht der Frage nach, warum Freundschaften lebensnotwendig sind. Eine Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Geben und Nehmen müssen sich irgendwie die Waagschale halten. Wenn jemand zu sehr in die Rolle des Gebenden gedrängt wird, dann wird die Freundschaft nicht lange Bestand haben. Liebe und Freundschaft haben eindeutig religiösen Charakter. Wie Alkuin schreibt, ist es der Heilige Geist, der die Freundschaft begründet.
Deshalb ist sie von ewiger Dauer, „denn die Freundschaft, die aufhören kann, war keine wahre Freundschaft‘‘. Jede Freundschaft lebt vom Vertrauen. Niemand kann Vertrauen „herstellen“, es ist ein Geschenk. Es schafft ein Lebensklima, das wir brauchen: Wir müssen uns im Gespräch mit dem Freund nicht einer gehobenen Sprache bedienen; wir können reden „wie uns der Schnabel gewachsen ist,“ was wir auf dem Herzen haben - „frei von der Leber weg“ und „ohne die Worte auf die Goldwaage zu legen‘‘. Eine gleiche Ausrichtung, was Werte und Hobbys betrifft, ist eine gute Basis und macht eine Freundschaft tragfähiger.“ Vielleicht ist der Unterschied am Anfang faszinierend, aber irgendwann wird er störend. Irgendwann wird die Differenz zu groß, um auf Dauer überbrückt werden zu können“, schreibt Walser in ihrem Buch. Es ist eine alte philosophische Weisheit, dass gegenseitige Freundschaft unser Leben glücklich macht. Wenn uns gegenseitige Zuwendung gelingt, dann ist dies das größte Geschenk.

ah

Freundschaft ist ein Geschenk

Silvana und Sabrina sind gute Freundinnen.

„Freunde ergänzen sich, um miteinander glücklicher zu sein als sie es alleine wären. Nur der wird als Freund geschätzt, der als gut für das eigene Leben empfunden wird. Darin liegt das Wohlwollen, die Toleranz und die Zuneigung füreinander begründet.“
(Armin Heller)


„In deiner Nähe geht es mir gut“, heißt der Buchtitel der Theologin Angelika Walser. Sie geht der Frage nach, warum Freundschaften lebensnotwendig sind. Eine Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Geben und Nehmen müssen sich irgendwie die Waagschale halten. Wenn jemand zu sehr in die Rolle des Gebenden gedrängt wird, dann wird die Freundschaft nicht lange Bestand haben. Liebe und Freundschaft haben eindeutig religiösen Charakter. Wie Alkuin schreibt, ist es der Heilige Geist, der die Freundschaft begründet.
Deshalb ist sie von ewiger Dauer, „denn die Freundschaft, die aufhören kann, war keine wahre Freundschaft‘‘. Jede Freundschaft lebt vom Vertrauen. Niemand kann Vertrauen „herstellen“, es ist ein Geschenk. Es schafft ein Lebensklima, das wir brauchen: Wir müssen uns im Gespräch mit dem Freund nicht einer gehobenen Sprache bedienen; wir können reden „wie uns der Schnabel gewachsen ist,“ was wir auf dem Herzen haben - „frei von der Leber weg“ und „ohne die Worte auf die Goldwaage zu legen‘‘. Eine gleiche Ausrichtung, was Werte und Hobbys betrifft, ist eine gute Basis und macht eine Freundschaft tragfähiger.“ Vielleicht ist der Unterschied am Anfang faszinierend, aber irgendwann wird er störend. Irgendwann wird die Differenz zu groß, um auf Dauer überbrückt werden zu können“, schreibt Walser in ihrem Buch. Es ist eine alte philosophische Weisheit, dass gegenseitige Freundschaft unser Leben glücklich macht. Wenn uns gegenseitige Zuwendung gelingt, dann ist dies das größte Geschenk.

ah