Freiwilliger Einsatz für die biologische Vielfalt in den Naturparken

Das freiwillige Engagement für die Naturparke ist groß und die Tätig­keiten sind vielfältig - genau so, wie die dort heimischen Pflanzen, Tiere und Lebensräume, zu deren Schutz und Erhalt das Freiwilligen­engagement beiträgt.

Ihr Einsatz ist hoch, unentgeltlich und erfolgt in der Freizeit. Ihr Einsatzgebiet sind die Naturparke. Hier legen viele Freiwillige gemeinsam Hand an und zeigen großen, körperlich oft anstrengenden Einsatz: Schwenden mit der Astschere, mähen mit der Sense, Streuobst sammeln oder das Errichten von Trockensteinmauern stehen in den Naturparken bei den Freiwilligenprojekten am Programm. Was aber motiviert die Freiwilligen dazu, die Naturparke mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen? Zu den Beweggründen, die sie mitanpacken lassen, zählen u.a. etwas Nützliches tun und der Natur etwas zurückgeben, Neues über die Natur lernen, Freunde finden - und schlicht Spaß haben. Gemeinsam mit den freiwilligen Helferinnen und Helfern arbeiten die verschiedenen Naturparke daran, Almflächen freizuhalten, Neophyten einzudämmen sowie Feuchtwiesen, Trockenrasen und Streuobstwiesen zu pflegen und dadurch die biologische Vielfalt zu erhalten. „Der große Einsatz der Freiwilligen ist beeindruckend“, stellt der Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, Wolfgang Mair, anerkennend fest. „Unser Ziel, die biologische Vielfalt in den Naturparken nachhaltig zu sichern, kann nur durch eine breite Beteiligung erreicht werden“.

Neue Studie veröffentlicht
Die neu veröffentlichte Studie „Bio-diversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken“ holt die freiwillige Beteiligung nun vor den Vorhang. AutorInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stellen Freiwilligenprojekte vor und geben praktische Tipps zur Umsetzung. Diese Projekte bergen die große Chance, insbesondere die Bevölkerung noch stärker einbinden zu können und sowohl Anliegen des Naturschutzes als auch des Naturparks zu vermitteln. Die vorgestellten Freiwilligenprojekte aus den Naturparken Dobratsch, Jauerling-Wachau, Karwendel, Mühlviertel, Obst-Hügel-Land, Sölktäler, Weißbach, Weissensee und Zillertaler Alpen leisten wichtige Beiträge zum Naturschutz und zur Kulturlandschaftspflege und damit zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie schaffen aber auch Bewusstsein für die Biodiversität und machen die TeilnehmerInnen im Idealfall zu Multiplikatoren für die Naturparke. Die neue Studie steht unter www.naturparke.at zum Download bereit.

Naturparke und Biodiversität
Die charakteristischen Natur- und Kulturlandschaften in den Naturparken beherbergen artenreiche und vielfältige Lebensräume. Entstanden sind die saftigen Almwiesen, bunten Trockenrasen, Streuobstwiesen und viele weitere Lebensräume durch die oft Jahrhunderte lange Nutzung durch den Menschen. Die LandbewirtschafterInnen sorgen durch traditionelle Bewirtschaftung für die Erhaltung dieser typischen Kulturlandschaften. Werden diese Lebensräume z.B. aufgrund von Nutzungsaufgaben oder -änderungen nicht mehr gepflegt bzw. genutzt, führt das zur Verminderung der biologischen Vielfalt. Die Naturparke arbeiten in verschiedenen Bereichen daran, dem entgegen zu wirken, um die traditionellen Kulturlandschaften und die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen zu erhalten.

Verband der
Naturparke Österreichs

Freiwilliger Einsatz für die biologische Vielfalt in den Naturparken

Das freiwillige Engagement für die Naturparke ist groß und die Tätig­keiten sind vielfältig - genau so, wie die dort heimischen Pflanzen, Tiere und Lebensräume, zu deren Schutz und Erhalt das Freiwilligen­engagement beiträgt.

Ihr Einsatz ist hoch, unentgeltlich und erfolgt in der Freizeit. Ihr Einsatzgebiet sind die Naturparke. Hier legen viele Freiwillige gemeinsam Hand an und zeigen großen, körperlich oft anstrengenden Einsatz: Schwenden mit der Astschere, mähen mit der Sense, Streuobst sammeln oder das Errichten von Trockensteinmauern stehen in den Naturparken bei den Freiwilligenprojekten am Programm. Was aber motiviert die Freiwilligen dazu, die Naturparke mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen? Zu den Beweggründen, die sie mitanpacken lassen, zählen u.a. etwas Nützliches tun und der Natur etwas zurückgeben, Neues über die Natur lernen, Freunde finden - und schlicht Spaß haben. Gemeinsam mit den freiwilligen Helferinnen und Helfern arbeiten die verschiedenen Naturparke daran, Almflächen freizuhalten, Neophyten einzudämmen sowie Feuchtwiesen, Trockenrasen und Streuobstwiesen zu pflegen und dadurch die biologische Vielfalt zu erhalten. „Der große Einsatz der Freiwilligen ist beeindruckend“, stellt der Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, Wolfgang Mair, anerkennend fest. „Unser Ziel, die biologische Vielfalt in den Naturparken nachhaltig zu sichern, kann nur durch eine breite Beteiligung erreicht werden“.

Neue Studie veröffentlicht
Die neu veröffentlichte Studie „Bio-diversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken“ holt die freiwillige Beteiligung nun vor den Vorhang. AutorInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stellen Freiwilligenprojekte vor und geben praktische Tipps zur Umsetzung. Diese Projekte bergen die große Chance, insbesondere die Bevölkerung noch stärker einbinden zu können und sowohl Anliegen des Naturschutzes als auch des Naturparks zu vermitteln. Die vorgestellten Freiwilligenprojekte aus den Naturparken Dobratsch, Jauerling-Wachau, Karwendel, Mühlviertel, Obst-Hügel-Land, Sölktäler, Weißbach, Weissensee und Zillertaler Alpen leisten wichtige Beiträge zum Naturschutz und zur Kulturlandschaftspflege und damit zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie schaffen aber auch Bewusstsein für die Biodiversität und machen die TeilnehmerInnen im Idealfall zu Multiplikatoren für die Naturparke. Die neue Studie steht unter www.naturparke.at zum Download bereit.

Naturparke und Biodiversität
Die charakteristischen Natur- und Kulturlandschaften in den Naturparken beherbergen artenreiche und vielfältige Lebensräume. Entstanden sind die saftigen Almwiesen, bunten Trockenrasen, Streuobstwiesen und viele weitere Lebensräume durch die oft Jahrhunderte lange Nutzung durch den Menschen. Die LandbewirtschafterInnen sorgen durch traditionelle Bewirtschaftung für die Erhaltung dieser typischen Kulturlandschaften. Werden diese Lebensräume z.B. aufgrund von Nutzungsaufgaben oder -änderungen nicht mehr gepflegt bzw. genutzt, führt das zur Verminderung der biologischen Vielfalt. Die Naturparke arbeiten in verschiedenen Bereichen daran, dem entgegen zu wirken, um die traditionellen Kulturlandschaften und die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen zu erhalten.

Verband der
Naturparke Österreichs