Die „Huterei“

Hutpresse

Die „Huterei“ (Hutmacher oder Modist) ist ein Gewerbe, das in mehreren Orten des Zillertales und hier in Fügen bis in die 1960er Jahre ausgeübt wurde. Neben den gebräuchlichen Herren- und Damenhüten  wurden aber hauptsächlich Hüte für Frauen und Männer zur Zillertaler Tracht hergestellt.

Der Trachtenhut der Zillertaler Frauen wird nur zur Festtagstracht, dem „Kassettl“, getragen. Er unterscheidet sich vom Hut der Männer durch einige Merkmale: Der Hutstumpf ist niederer, gefertigt wird er im Original aus feinstem Kaninchenhaar, die Krempe ist versteift und die zwei schwarzen Damastbänder werden am Hinterkopf zu einer Schleife gebunden. Die „goldenen“ Quasteln werden nicht durch Federn oder Blumen verziert. Vielfach wird der Trachtenhut innerhalb der Familie weiter vererbt. Jener der Männer ist höher, er wirkt dadurch etwas schlanker. Die goldenen Quasten werden im Gegensatz zu anderen Trachten immer vorne nach vorne gerichtet getragen. Dazu kommen zwei Hahnenfedern oder der „Spielhahnstoß“ und der Blumenschmuck aus Eichenlaub und einer weißen und roten Nelke. Die Farben erinnern an die Tiroler Landesfarben Weiß-Rot.

Das Heimatmuseum in der Widumspfiste in Fügen ist regulär jeweils Dienstag und Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Neu ist die Öffnungszeit auch an den Montagen von 20.00 bis 23.00 Uhr, wobei der letzte Einlasstermin 21.30 Uhr ist.
Für Gruppen sind jederzeit Führungen ab 8 Personen möglich. Anmeldungen unter Tel. 0650 / 24 48 028. Vor allem für Vereine, aber auch private Gruppen aus dem Tal und darüber hinaus bietet sich hier die Möglichkeit, einmal das Museum in der Widumspfiste mit all seiner Vielfältigkeit besuchen zu können. Wertvolle Informationen gibt es auch unter www.hmv-fuegen.at

mf

Die „Huterei“

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Die „Huterei“ (Hutmacher oder Modist) ist ein Gewerbe, das in mehreren Orten des Zillertales und hier in Fügen bis in die 1960er Jahre ausgeübt wurde. Neben den gebräuchlichen Herren- und Damenhüten  wurden aber hauptsächlich Hüte für Frauen und Männer zur Zillertaler Tracht hergestellt.

Der Trachtenhut der Zillertaler Frauen wird nur zur Festtagstracht, dem „Kassettl“, getragen. Er unterscheidet sich vom Hut der Männer durch einige Merkmale: Der Hutstumpf ist niederer, gefertigt wird er im Original aus feinstem Kaninchenhaar, die Krempe ist versteift und die zwei schwarzen Damastbänder werden am Hinterkopf zu einer Schleife gebunden. Die „goldenen“ Quasteln werden nicht durch Federn oder Blumen verziert. Vielfach wird der Trachtenhut innerhalb der Familie weiter vererbt. Jener der Männer ist höher, er wirkt dadurch etwas schlanker. Die goldenen Quasten werden im Gegensatz zu anderen Trachten immer vorne nach vorne gerichtet getragen. Dazu kommen zwei Hahnenfedern oder der „Spielhahnstoß“ und der Blumenschmuck aus Eichenlaub und einer weißen und roten Nelke. Die Farben erinnern an die Tiroler Landesfarben Weiß-Rot.

Das Heimatmuseum in der Widumspfiste in Fügen ist regulär jeweils Dienstag und Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Neu ist die Öffnungszeit auch an den Montagen von 20.00 bis 23.00 Uhr, wobei der letzte Einlasstermin 21.30 Uhr ist.
Für Gruppen sind jederzeit Führungen ab 8 Personen möglich. Anmeldungen unter Tel. 0650 / 24 48 028. Vor allem für Vereine, aber auch private Gruppen aus dem Tal und darüber hinaus bietet sich hier die Möglichkeit, einmal das Museum in der Widumspfiste mit all seiner Vielfältigkeit besuchen zu können. Wertvolle Informationen gibt es auch unter www.hmv-fuegen.at

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