Erzeugung Buckelkorb

An einer Wand des Museums in der Widumspfiste hängen Holzgebilde, die des Öfteren Anlass geben zur Frage, ob dies denn Bilderrahmen seien. Weit gefehlt!

Diese vermeintlichen Rahmen sind sogenannte Lehren für die Erzeugung von Buckelkörben, wie sie in unseren Regionen vielfach Verwendung fanden. Mit Hilfe dieser Lehren wird den Körben die jeweilige nach oben sich ausweitende Form gegeben. Der Buckelkorb, gefertigt in der Hauptsache aus gespaltenen Zweigen von Haselnuss oder Weide, diente lange Zeit für den Tragetransport von schwereren Lasten. So wurde etwa Heu in die Tennen auf den steilen Berghängen eingebracht, Mist auf‘s Feld getragen, nach dem Pflügen sogar Erde der untersten Schar wieder nach oben getragen oder das Futter für die Kühe in den Stall gebracht. Nicht nur in der bäuerlichen Bevölkerung fand der Buckelkorb Verwendung, auch im sonstigen Alltagsleben wurde der Korb immer wieder verwendet. Als kleines Beispiel sei nur die „Tüxer Bötin“ genannt, die ihre Lasten mittels Buckelkorb von Mayrhofen ins Tuxertal trug.

Die im Bild gezeigten Lehren können auch am Samstag, den 1. Oktober 2016 anlässlich der Sonderöffnung zur Museumsnacht von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Der Besuch ist gratis und sollte vor allem der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit geben, wieder einmal das Museum in der Widumspfiste mit seinen reichhaltigen Sammlungen besichtigen zu können.
Das Team des Heimat- und Museumsvereins würde sich freuen, viele Besucher aus dem Zillertal und darüber hinaus bei einem Rundgang durch das Museum und zu einem kleinen Huangart begrüßen zu dürfen. 

Das Heimatmuseum in der Widumspfiste in Fügen ist ansons-ten regulär jeweils Dienstag und Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Für Gruppen sind jederzeit Führungen ab 8 Personen möglich. Anmeldungen unter 0650 / 2448028.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.hmv-fuegen.at

mf

Erzeugung Buckelkorb

An einer Wand des Museums in der Widumspfiste hängen Holzgebilde, die des Öfteren Anlass geben zur Frage, ob dies denn Bilderrahmen seien. Weit gefehlt!

Diese vermeintlichen Rahmen sind sogenannte Lehren für die Erzeugung von Buckelkörben, wie sie in unseren Regionen vielfach Verwendung fanden. Mit Hilfe dieser Lehren wird den Körben die jeweilige nach oben sich ausweitende Form gegeben. Der Buckelkorb, gefertigt in der Hauptsache aus gespaltenen Zweigen von Haselnuss oder Weide, diente lange Zeit für den Tragetransport von schwereren Lasten. So wurde etwa Heu in die Tennen auf den steilen Berghängen eingebracht, Mist auf‘s Feld getragen, nach dem Pflügen sogar Erde der untersten Schar wieder nach oben getragen oder das Futter für die Kühe in den Stall gebracht. Nicht nur in der bäuerlichen Bevölkerung fand der Buckelkorb Verwendung, auch im sonstigen Alltagsleben wurde der Korb immer wieder verwendet. Als kleines Beispiel sei nur die „Tüxer Bötin“ genannt, die ihre Lasten mittels Buckelkorb von Mayrhofen ins Tuxertal trug.

Die im Bild gezeigten Lehren können auch am Samstag, den 1. Oktober 2016 anlässlich der Sonderöffnung zur Museumsnacht von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Der Besuch ist gratis und sollte vor allem der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit geben, wieder einmal das Museum in der Widumspfiste mit seinen reichhaltigen Sammlungen besichtigen zu können.
Das Team des Heimat- und Museumsvereins würde sich freuen, viele Besucher aus dem Zillertal und darüber hinaus bei einem Rundgang durch das Museum und zu einem kleinen Huangart begrüßen zu dürfen. 

Das Heimatmuseum in der Widumspfiste in Fügen ist ansons-ten regulär jeweils Dienstag und Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Für Gruppen sind jederzeit Führungen ab 8 Personen möglich. Anmeldungen unter 0650 / 2448028.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.hmv-fuegen.at

mf