Elisabeth Höllwarth gestorben

Elisabeth Höllwarth wurde 83 Jahre alt.

Am 3. März starb Elisabeth Höllwarth aus Kaltenbach im Alter von 83 Jahren.

Franz von Assisi fragte wenige Tage vor seinem Tode den Arzt, was er von seiner Krankheit halte. Der Arzt antwortete ausweichend: „Mit Gottes Hilfe wird es gut gehen.“ Da sprach fröhlich der Kranke: „Sage mir die Wahrheit ganz unverholen, ich fürchte sie nicht.‘‘ Wie der Heilige das hörte, breitete er seine Arme aus und sprach mit großer Freude: „So sei mir willkommen, mein Bruder Tod.“

Tod und Leid sind miteinander verwandt. Sie sind gleicher Herkunft und gleicher Natur.
Das Leiden ist der Weg der Verwandlung und ohne Leiden verändert sich nichts. Der Tod ist dann des Leides Höhepunkt und Vollendung.
Wir sehen den Tod, wir sehen das Ende; aber der Tod ist selber ein Leben, vielleicht das lebendigste Leben, und das Ende ist selbst der Anfang. Schauen wir doch auf Jesus, den Gekreuzigten. Im Untergehen hatte die Weisheit Gottes beschlossen, zu siegen.

Elisabeth Höllwarth hat ihr ganz persönliches Kreuz in Vereinigung mit dem Leiden Jesu bis hinauf auf „Golgotha“ getragen und hat am Freitag, dem Todestag Jesu, ihr Leben in die Hände ihres Schöpfers zurück gegeben. „Meine Stunde naht, aber trauert nicht um mich. Mein Körper ist alt und müde, und ich bin bereit. Meine Seele ist gestärkt und wartet darauf, in das große Geheimnis einzugehen.“
Nach dem Tod gibt es keine Krankheit und kein Leiden mehr. „Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache‘‘, sagt Hermann Hesse.

Ein langes Leben ist still geworden. Arbeit ist getan. Liebe ist gegeben. Die Wunde schmerzt nicht mehr, das Leiden ist weit zurückgelassen, es ist nicht mehr das leidende, es ist das gelittene Leiden. Es ist - um es mit dem sterbenden Jesus zu sagen - vollbracht!

Der Tod geliebter Menschen ist immer schmerzhaft, noch dazu wenn es die eigene Mutter ist. Wenn man gläubig ist und die geistigen Zusammenhänge kennt, dann weiß man, dass es nicht ein Abschied für immer ist, sondern dass unsere Lieben nur vorausgegangen sind und uns am Ende unseres irdischen Daseins auf der anderen Seite empfangen. Es gibt tief in uns drinnen einen Kern, der sich nicht verändert, der unzerstörbar ist. Weder Alter noch Krankheit oder Umstände können diesen Kern (auch Geist, Seele, Herz oder Selbst genannt) etwas anhaben.
Möge meine Mutter nun bei ihrem Mann und ihren beiden Töchtern sein, die ihr schon in die Ewigkeit vorausgegangen sind. Und möge Gott, der die Liebe ist, ihr ewiger Lohn sein. „Die Auferstehung und die Verherrlichung Jesu Christi weisen uns auf das Leben bin, das wir einmal erlangen werden“, sagt Augustinus.
Unruhig ist unser Herz, bis wir ruhen in Gott, Zeit und Ewigkeit ineinandersinken.

Dein Sohn Toni

Elisabeth Höllwarth gestorben

Elisabeth Höllwarth wurde 83 Jahre alt.

Am 3. März starb Elisabeth Höllwarth aus Kaltenbach im Alter von 83 Jahren.

Franz von Assisi fragte wenige Tage vor seinem Tode den Arzt, was er von seiner Krankheit halte. Der Arzt antwortete ausweichend: „Mit Gottes Hilfe wird es gut gehen.“ Da sprach fröhlich der Kranke: „Sage mir die Wahrheit ganz unverholen, ich fürchte sie nicht.‘‘ Wie der Heilige das hörte, breitete er seine Arme aus und sprach mit großer Freude: „So sei mir willkommen, mein Bruder Tod.“

Tod und Leid sind miteinander verwandt. Sie sind gleicher Herkunft und gleicher Natur.
Das Leiden ist der Weg der Verwandlung und ohne Leiden verändert sich nichts. Der Tod ist dann des Leides Höhepunkt und Vollendung.
Wir sehen den Tod, wir sehen das Ende; aber der Tod ist selber ein Leben, vielleicht das lebendigste Leben, und das Ende ist selbst der Anfang. Schauen wir doch auf Jesus, den Gekreuzigten. Im Untergehen hatte die Weisheit Gottes beschlossen, zu siegen.

Elisabeth Höllwarth hat ihr ganz persönliches Kreuz in Vereinigung mit dem Leiden Jesu bis hinauf auf „Golgotha“ getragen und hat am Freitag, dem Todestag Jesu, ihr Leben in die Hände ihres Schöpfers zurück gegeben. „Meine Stunde naht, aber trauert nicht um mich. Mein Körper ist alt und müde, und ich bin bereit. Meine Seele ist gestärkt und wartet darauf, in das große Geheimnis einzugehen.“
Nach dem Tod gibt es keine Krankheit und kein Leiden mehr. „Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache‘‘, sagt Hermann Hesse.

Ein langes Leben ist still geworden. Arbeit ist getan. Liebe ist gegeben. Die Wunde schmerzt nicht mehr, das Leiden ist weit zurückgelassen, es ist nicht mehr das leidende, es ist das gelittene Leiden. Es ist - um es mit dem sterbenden Jesus zu sagen - vollbracht!

Der Tod geliebter Menschen ist immer schmerzhaft, noch dazu wenn es die eigene Mutter ist. Wenn man gläubig ist und die geistigen Zusammenhänge kennt, dann weiß man, dass es nicht ein Abschied für immer ist, sondern dass unsere Lieben nur vorausgegangen sind und uns am Ende unseres irdischen Daseins auf der anderen Seite empfangen. Es gibt tief in uns drinnen einen Kern, der sich nicht verändert, der unzerstörbar ist. Weder Alter noch Krankheit oder Umstände können diesen Kern (auch Geist, Seele, Herz oder Selbst genannt) etwas anhaben.
Möge meine Mutter nun bei ihrem Mann und ihren beiden Töchtern sein, die ihr schon in die Ewigkeit vorausgegangen sind. Und möge Gott, der die Liebe ist, ihr ewiger Lohn sein. „Die Auferstehung und die Verherrlichung Jesu Christi weisen uns auf das Leben bin, das wir einmal erlangen werden“, sagt Augustinus.
Unruhig ist unser Herz, bis wir ruhen in Gott, Zeit und Ewigkeit ineinandersinken.

Dein Sohn Toni