„DAS FASTEN“ - März-Reflexionen

„Seit dem 2. Jahrhundert kennt die Kirche ein zweitägiges Fasten vor dem Osterfest. Das wurde im 3. Jahrhundert auf die ganze Karwoche ausgeweitet. Ein vierzigtägiges Fasten ist seit dem Ende des 4. Jahrhunderts bezeugt. Die Zahl Vierzig besitzt in der jüdisch-christlichen Tradition einen hohen Symbolwert.“
Georg Schwikart

„Jesus und die Urgemeinde sahen im Fasten etwas Gott Wohlgefälliges: wenn es Ausdruck und Mitte einer neuen Hinwendung zu Gott war, die sich auch in einem echteren Gebet und in echterer Brüderlichkeit zeigte. Ein Selbstzweck war das Fasten für sie nicht.“
Bernhard Grom

„Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht!“
Mt 6,16

„Es ist immer gefährlich, Beten, Fasten oder Selbstberrschung nur als eine Übung zu verstehen, die man vor anderen vollzieht. Dann kann sich alles Konzentrieren allzuleicht in eine Selbstverherrlichung umwandeln, die einen nicht reich, sondern arm macht.“
Franz Richardt

„Die Fastenzeit lädt uns Christen ein, uns für Ostern zu bereiten. Es gibt viele Gründe dafür, dieser Zeit durch Fasten, also durch persönliche Opfer, einen besonderen Akzent zu geben. Dabei geht es natürlich nicht um den Verzicht an sich; der Mensch soll vielmehr freier und offener werden, damit es in ihm Ostern werden kann. Das kann zum Beispiel heißen, dass ein Mensch Gott wieder neu für sich entdeckt und etwas von dem Leben und der Freude erkennt, die der Glaube an Gottes Größe in ihm wecken möchte.“
Dieter Katte

„DAS FASTEN“ - März-Reflexionen

„Seit dem 2. Jahrhundert kennt die Kirche ein zweitägiges Fasten vor dem Osterfest. Das wurde im 3. Jahrhundert auf die ganze Karwoche ausgeweitet. Ein vierzigtägiges Fasten ist seit dem Ende des 4. Jahrhunderts bezeugt. Die Zahl Vierzig besitzt in der jüdisch-christlichen Tradition einen hohen Symbolwert.“
Georg Schwikart

„Jesus und die Urgemeinde sahen im Fasten etwas Gott Wohlgefälliges: wenn es Ausdruck und Mitte einer neuen Hinwendung zu Gott war, die sich auch in einem echteren Gebet und in echterer Brüderlichkeit zeigte. Ein Selbstzweck war das Fasten für sie nicht.“
Bernhard Grom

„Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht!“
Mt 6,16

„Es ist immer gefährlich, Beten, Fasten oder Selbstberrschung nur als eine Übung zu verstehen, die man vor anderen vollzieht. Dann kann sich alles Konzentrieren allzuleicht in eine Selbstverherrlichung umwandeln, die einen nicht reich, sondern arm macht.“
Franz Richardt

„Die Fastenzeit lädt uns Christen ein, uns für Ostern zu bereiten. Es gibt viele Gründe dafür, dieser Zeit durch Fasten, also durch persönliche Opfer, einen besonderen Akzent zu geben. Dabei geht es natürlich nicht um den Verzicht an sich; der Mensch soll vielmehr freier und offener werden, damit es in ihm Ostern werden kann. Das kann zum Beispiel heißen, dass ein Mensch Gott wieder neu für sich entdeckt und etwas von dem Leben und der Freude erkennt, die der Glaube an Gottes Größe in ihm wecken möchte.“
Dieter Katte