Dankbar sein für alles....

Is Jåhr geaht ins letzte Viert‘l - es ist Erntezeit.
Der Seg‘n vo der Årbat ist zum hol‘n bereit.
Felder und Gårt‘n kinnen mit Gåb‘n aufwårt‘n,
håt man sie sorgsåm behåndlt, weard‘s zehnfåch verwånd‘lt.

Ålles håt sein Preis:
Wer Guat‘s saat, weard doppelt beschenkt,
ach is Schlechte wås man gibt weard vielfåch unguat gelenkt.
Dånkbår muaß ma sein, håt ma an Mensch a der Seite,
der oan trågt in ar kritisch‘n Zeit, oder gånz oafach begleitet.

Den Nåchbårsleut‘n wenn si amol nåch oan fråg‘n,
håt ma a schware Krånkheit zu tråg‘n.
Dånkbår muaß ma sein für inser schias Lånd
ohne Katastroph‘n, und den guat‘n Sozialstånd.

Der Himm‘l isch großzügig,
er låsst die Sunne aufgeah‘n über Guate und Bease -
war‘n mir Mensch‘n so tolerant, gab‘ koan Streit,
ma kunnt leb‘n in a friedlach‘n Zeit.

Ist die Gabe noch so klein, man sollt für alles dankbar sein.
E. Schönherr

Dankbar sein für alles....

Is Jåhr geaht ins letzte Viert‘l - es ist Erntezeit.
Der Seg‘n vo der Årbat ist zum hol‘n bereit.
Felder und Gårt‘n kinnen mit Gåb‘n aufwårt‘n,
håt man sie sorgsåm behåndlt, weard‘s zehnfåch verwånd‘lt.

Ålles håt sein Preis:
Wer Guat‘s saat, weard doppelt beschenkt,
ach is Schlechte wås man gibt weard vielfåch unguat gelenkt.
Dånkbår muaß ma sein, håt ma an Mensch a der Seite,
der oan trågt in ar kritisch‘n Zeit, oder gånz oafach begleitet.

Den Nåchbårsleut‘n wenn si amol nåch oan fråg‘n,
håt ma a schware Krånkheit zu tråg‘n.
Dånkbår muaß ma sein für inser schias Lånd
ohne Katastroph‘n, und den guat‘n Sozialstånd.

Der Himm‘l isch großzügig,
er låsst die Sunne aufgeah‘n über Guate und Bease -
war‘n mir Mensch‘n so tolerant, gab‘ koan Streit,
ma kunnt leb‘n in a friedlach‘n Zeit.

Ist die Gabe noch so klein, man sollt für alles dankbar sein.
E. Schönherr